BA 4, Entwerfen II

NEXUS – Das offene Haus Marlene Bülow, Olivia Ennen

Visualisierung Außenraum

K.L.A.B – KULTR. LEBEN. ARBEIT. BEGEGNUNG

STÄDTEBAULICHE KONZEPT

Im Findorff entsteht auf dem ehemaligen Gestra-/Mißler-Areal ein neues, autofreies Quartier, das Kultur, Wohnen, Arbeiten und Begegnung bündelt. Ein Freiraum mit Sport- und Kulturzentrum erweitert das Quartierszentrum an der Hemmstraße, verbunden durch eine zentrale Nord-Süd-Achse.


Charakteristisch sind die „Fugen“ – schmale Zwischenräume, die als soziale Übergangszonen gestaltet sind. Sie ordnen Öffentlichkeit und Privatheit, fördern nachbarschaftliche Begegnungen und schaffen ein dichtes Netz aus Wegen, Treffpunkten und Rückzugsorten

Lageplan
Bestands – Historie
Bebauung Gestra-/Mißler-Areal
Arealschnitt
Städtebaumodel

NEXUS – DAS OFFENE HAUS

EIN ORT, DER KULTUR, BILDUNG UND BEWEGUNG VEREINT

An der Hemmstraße entsteht eine neue Mitte, die das Quartier erweitert und Elemente der historischen Missler-Hallen einbindet. Der Entwurf verbindet Alt und Neu und schafft einen offenen Ort für Bildung, Kultur, Sport, Arbeit und Begegnung.
Der Baukörper ist durchlässig und organisiert sich um einen zentralen Luftraum mit Café, Veranstaltungsflächen, Ateliers sowie Lern- und Arbeitsbereichen. Das erhaltene Stützenraster der Bestandsfassade bleibt als prägendes historisches Element sichtbar und bildet einen teilüberdachten Sportbereich.

Lageplan
Grundrisse Erdgeschoss und Obergeschoss
Schnitt
Gebäudemodell
Fotos Modell
Projekttext

Der Stadtteil Findorff ist geprägt durch eine überwiegend homogene Wohnbebauung. Zu den Ausnahmen gehört die Fläche zwischen Münchener Straße und Hemmstraße. Die hier ab 1907 entstandenen Auswanderer-Hallen der Norddeutschen Lloyd waren ein wichtiger Anlaufpunkt für Ubersiedler auf dem Weg in die Vereinigten Staaten. Zwischen 1933-34 wurde in einem Teil der Hallen das erste Bremer Konzentrationslager eingerichtet.

Im Semesterverlauf soll das Potential des Areals untersucht werden. Ziel ist es, ein Konzept zu entwickeln, das die umgebenden Quartiere stärker miteinander verknüpft und gleichzeitig einen neuen Bezugspunkt herstellt. Zu berücksichtigen sind dabei die historischen Schichten des Ortes, ein geeigneter Nutzungsmix sowie Anforderung an den Klimaschutz. Anknüpfungspunkte hierzu bieten Analysen vor Ort, die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Theorien zum Städtebau sowie die Untersuchung von Fallbeispielen.

Dozenten

  • Prof. Monique Jüttner

Jahr

2025